Serdar Celik

Abteilungsleiter Fertigungskontrolle

Vom Schnupperazubi zum Leiter der Fertigungskontrolle

Meinen ersten Kontakt mit Huhtamaki Ronsberg hatte ich als vierzehnjähriger Schüler: Wie auch heute noch, hatte damals jeder Schüler die Möglichkeit, sich für eine Schnupperlehre zu bewerben und so hab' ich mich hier für das Schülerpraktikum bei den Verpackungsmittelmechanikern (heute Packmitteltechnologen) beworben.

Aber wie kommt man eigentlich als Vierzehnjähriger dazu, sich für ein Praktikum in so einem Beruf zu interessieren? Es ist ja nicht gerade der gängigste Beruf, wie zum Beispiel der des Bäckers oder Industriemechanikers... Die Antwort ist ganz einfach: Wie bei so vielen Entscheidungen im Leben spielte der Freundes- und Familienkreis eine große Rolle. Ich hatte damals in meinem Bekanntenkreis schon viel Gutes über Huhtamaki gehört und wollte mir nun mein eigenes Bild machen. Die Gelegenheit hab' ich schließlich auch bekommen und durfte den Beruf in einem fünftägigen Schülerpraktikum kennenlernen.

Diese fünf Tage hatten mich damals jedoch noch nicht vollends überzeugt, weshalb ich erst einmal eine Ausbildung im Handwerk anfing. Leider musste ich sehr schnell feststellen, dass dies nicht die richtige Entscheidung für mich war und so hab ich mich wieder bei Huhtamaki beworben – dieses Mal für eine Ausbildung zum Verpackungsmittelmechaniker. Glücklicherweise bekam ich den Ausbildungsplatz und konnte so den Beruf erlernen. Auf meine Ausbildungszeit blicke ich sehr gerne zurück, weil ich diese Jahre sehr genossen habe. Bei Huhtamaki bekommt man noch die nötige Zeit, einen Beruf ordentlich zu erlernen.

Im Anschluss an meine Ausbildungszeit wurde ich in der Umrollabteilung als Facharbeiter eingesetzt. Ich muss zugeben, dass diese Abteilung nicht unbedingt meine Wunschabteilung war. Aber das war nur ein Vorurteil, wie es sich für mich herausstellte. Denn schon bald hab ich mich in dieser Abteilung pudelwohl gefühlt. Und dann ging alles sehr schnell! In kürzester Zeit wurde ich vom Helfer zum Maschinenführer, danach zum Schichtführer.

Nach einiger Zeit als Schichtführer bekam ich die Möglichkeit, die Meisterschule zu besuchen und den Industriemeister in Vollzeit zu absolvieren. In dieser Zeit wurde ich sehr großzügig von Huhtamaki unterstützt, sodass ich mich voll und ganz auf die Meisterschule konzentrieren konnte.

Den Abschluss zum Industriemeister Kunststoff- und Kautschukverarbeitung in der Tasche, wurde ich als Schichtmeister in der Umrollabteilung eingesetzt. Sechs Monate später bekam ich schließlich die Chance, die Leitung der Fertigungskontrolle zu übernehmen. Ich musste nicht lange überlegen und hab die Chance, etwas Neues zu erlernen, gerne ergriffen.

Nun leite ich die Fertigungskontrolle seit 2005 und es macht mir eine Menge Spaß - auch wenn nicht immer alles reibungslos abläuft, aber das gehört halt auch einfach dazu.